Die bei der Karboniserung der Biomassen entstehende, überschüssige Energie kann verschiedentlich genutzt werden

Darüber hinaus bestehen im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien einige Vorteile

  • 24/7 kontinuierliche Energieerzeugung

  • Unabhängigkeit von Wind-, Sonnen- und Wasserkraft

  • Keine einschneidenen Veränderungen in der Landschaft oder großer Flächenverbrauch

  • Variabilität in Input und Output

  • Geringes wirtschaftliches Risiko durch mehrfache Nutzungsmöglichkeiten der Anlagen

  • Geringe Investitions- und Betriebskosten

  • Exzellenter Carbon Footprint über den gesamten Lebenszyklus (die Anlage besteht aus >99% Stahl)

  • CO2-neutrale Energie

  • Betriebsdauer 99 Jahre+

  • Keine ökologisch und ökonomisch kritische Herstellung, Materialien und Entsorgung

Es stehen verschiedene Formen der Energienutzung zur Verfügung:

Prozesswärme

Kostengünstige Dampfversorgung über die Verwertung des Synthesegases in einem Dampfkessel.

Fernwärme

Reduzierung des Primärenergiefaktors durch Nutzung des Synthesegases für die Fernwärmeversorgung.

Strom

Erneuerbarer Strom durch den Einsatz des nahezu staubfreien Synthesegases in konventionellen ORC-/Gas- oder Dampfturbinen.

Einbindung in Biomassesysteme

Der Einsatz des Synthesegases in bestehenden Biomasse-Kesselanlagen ist deren ideale Ergänzung mit hohen Synergien (u.a. Reduzierung Brennstoffund Personalkosten, Erweiterung des einsatzbaren Biomassespektrums).

Einsatz der Biokohle als Brennstoff

Einfacher, kompakter und weniger Investition als herkömmliche Biomasseanlagen.