Die effizientesten Technologien weltweit

 
3 C 1600_Tiefenunschärfe.jpg
 
 

KISS - Keep It Simple and Stupid

Wir haben die drei höchsten Anforderungen an die Technologien: Effizienz, Einfachheit und Zuverlässigkeit. Denn unsere Produktionen müssen Tag und Nacht kontinuierlich und verlässlich arbeiten, mindestens 8.000 Stunden jährlich. Und sie müssen auch von einfach ausgebildeten Arbeitskräften bedient werden können. Das senkt die Fehlerquote und die Betriebskosten. Diese Einfachheit und Zuverlässigkeit sind das teilpatentierte Ergebnis eines langen und komplexen Entwicklungsprozesses.

Skalierbare Kerntechnologie mit modularem Aufbau

Ein Produktionsmodul erzeugt aus 4.800 t trockener Biomassereste 1.600 t zertifizierte, spezifizierte und chargengenaue Biokohlenstoffe. Das ermöglicht das einzigartige kontinuierliche Batch-Verfahren. Einfach, ohne drehende Teile, kompakt, robust, langlebig. Die erste Generation war schon weltweit erfolgreich. Aber die aktuelle Weiterentwicklung stellt alles andere in den Schatten.

Produktvielfalt durch vor- und nachgeschaltete Verfahren

Je nach Anforderungen an In- und Output wird unsere Kerntechnologie durch weitere Verfahren ergänzt. So können auch pastöse Materialien wie Biohausmüll oder organischen Klärschlamm als Input dienen. Diese werden beispielsweise durch die “Hydrothermale Karbonisierung” (HTC) in Braunkohle gewandelt, die wir dann mit der Kerntechnologie nachkarbonisieren. Oder wir trennen in der Vorstufe die festen von den flüssigen Bestandteilen, pressen diese und können dann die Karbonisierung durchführen.

Zukünftig werden wir in der Lage sein, über ein eigenes Modul kontinuierlich hochwertige Aktivkohle herzustellen.

In allen Fällen werden diese Verfahren umweltfreundlich mit der kostenlosen, überschüssigen Energie der Kerntechnologie betrieben.

Niedrige Betriebskosten

Die Betriebskosten entscheiden sich neben bei den Kosten für das Inputmaterial vor allem bei dessen Aufbereitungskosten. Viele andere Verfahren benötigen exakt definierte Größen und Zusammensetzungen. Sofern wir keine homogenen und direkt verwertbaren Reste verwenden, schreddern und hacken wir das Inputmaterial nur grob - aus die Maus. Das Batch-Verfahren verträgt sogar Wurzelstöcke mit Erde und Steinen oder Altholz-Paletten mit Schrauben, Nägeln und Schadstoffen.

Niedrige Preise

Die auf dem Markt angebotenen Pflanzenkohlen sind im Vergleich viel zu teuer. Die hohen Preise verhindern das Erreichen der Massenmärkte.

Unser Ziel ist klar konträr: Die niedrigen Betriebskosten ermöglichen trotz hoher Qualität niedrige Produktpreise, die Margen bleiben attraktiv. Biokohlenstoffe sind nicht länger ein exklusives Produkt, sondern halten preislich mit konventionellen Produkten mit. So erreichen wir die Märkte auch in der Breite.

Variabler Input

In dem Verfahren können die verschiedensten Inputstoffe eingesetzt werden: stückig, 5-300 mm Kantenlänge, trocken. Das macht unser System unabhängig von den Rohstoffmärkten. Wir nehmen einfach das, was zum Endprodukt passt.

Steuerbarer Output

Da die Karbonisierungstemperatur exakt steuerbar ist, können wir aus ein und dem selben Inputmaterial unterschiedliche, definierte Outputmaterialien erzeugen. Ganz so wie es der Markt braucht.

Exakte Rückverfolgbarkeit

Durch das Batch-Verfahren ist jede Charge exakt rückverfolgbar.

8.000 MWh/a Energieüberschuss - je Modul

Viele Verfahren benötigen externe Energie für die Karbonisierung. Manche haben auch ein leichtes Energieplus. Unsere Produktionsmodule erzeugen 24/7 überschüssige Energie, die als Prozess- und Fernwärme oder für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Je Modul sind das 1 MW thermisch. Dafür dass diese Energie nur ein Nebenprodukt der Biokohlenstoffe ist, hat das ökologischen und wirtschaftlichen Charme.

Schadstoffmaterialien zu Aktivkohlen!

Eine weitere Technologie ermöglicht die direkte Herstellung von Aktivkohlenstoffen aus beispielsweise Span- und MDF-Platten, also schadstoffbelasteten Resten aus der Möbelindustrie. Dieses patentierte Verfahren ist ebenfalls einfach gehalten und wird an unser Batch-Verfahren gekoppelt.